Konzept der Schule

Die Carolinenschule arbeitet als Regionales Förderzentrum für Schüler mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung als staatlich genehmigte Ersatzschule mit angegliederter Schulvorbereitender Einrichtung.
Schulträger ist der Diakonieverein Carolinenfeld e. V. in Greiz

Die Carolinenschule integriert derzeit Kinder und Jugendliche, die verstärkt Lern- und Lebenshilfen benötigen und versteht sich als ein Ort, an dem zukünftig das Gemeinsame Lernen von Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf in den Mittelpunkt rücken soll.

Zielgruppe

Unser Förderzentrum wendet sich an alle Kinder und Jugendliche, deren Entwicklungsstand im Bereich Lernen wesentlich unterhalb der ihrem Alter entsprechenden Erwartungsnormen liegen, mit der Folge, dass sie in einer anderen Schule nicht oder noch nicht ausreichend gefördert werden können. Über die kognitive Beeinträchtigung hinaus machen sich in der Regel beträchtliche Entwicklungsverzögerungen in der Motorik, Wahrnehmung, Sprache, im sozialen und emotionalen Erleben bemerkbar, die das Lernverhalten beeinträchtigen, deren Entwicklung jedoch durch spezielle pädagogische Hilfen gefördert werden kann.

Derzeit wird die Carolinenschule von Schülern mit Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ oder die zusätzlich von einer Mehrfachbehinderung betroffen sind, besucht. Ein geringer Teil der Schüler lebt im angrenzenden Kinderhaus des Diakonievereins Carolinenfeld e.V. Alle anderen Schüler kommen täglich aus dem Gebiet der Stadt und des Landkreises Greiz sowie über die Ländergrenze Thüringens hinaus, aus Sachsen, mit Hilfe verschiedener Fahrdienste zum Unterricht. Momentan werden bei uns 123 Schüler in 14 Klassen beschult.

Zielsetzung

Folgende Ziele sind für uns Herzenssache:

  • Wir wollen ein angstfreies, eigenverantwortliches und intrinsisch motiviertes Lernen entsprechend der individuellen Bedürfnisse und Begabungen.
  • Das Erreichen eines Schulabschlusses wäre erstrebenswert.
  • Wir wollen ein hohes Maß an lebenspraktischer Selbständigkeit.
  • Unsere Schüler sollen lernen, sich selbst zu versorgen und zur Existenzsicherung beitragen zu können.
  • Wir wollen, dass sich unsere Schüler in die soziale Gemeinschaft einbringen und diese mitgestalten.  (Verweis: UN-Konvention)
  • Das bedeutet auch, die eigene Person vielfältig erfahren und sich in der Umwelt zurechtfinden.

Alle Lehrkräfte treten ein für eine lebendige Schulphilosophie. Das bedeutet:

  • Wir heißen alle Schüler in der Schule willkommen und tun alles dafür, dass ihre individuellen und sonderpädagogischen Förderbedarfe erfüllt werden. Gemeinsam lassen wir eine traditionsgeprägte Schulgemeinschaft entstehen.
  • Unsere Unterrichtsmethoden können nur effektiv, kreativ und kenntnisreich eingesetzt werden, wenn wir  zuvor Zeit und Einfühlungsvermögen finden, um in individuellen Gesprächen die augenblickliche Gefühlslage des Kindes in seiner aktuellen Lebenssituation  zu verstehen. Denn nur ein glückliches und zufriedenes Kind ist bereit, sich den Lerninhalten intrinsisch motiviert zu öffnen.
  • Wir glauben an die uns anvertrauten Schüler. Keiner wird aufgrund seiner Lern- oder Lebensbiografie stigmatisiert. „Wir holen den Schüler da ab, wo er steht.“ Individuelle und differenzierte Förderpläne sollen eine Über- oder Unterforderung vermeiden und eine von Erfolg gekrönte Schullaufbahn garantieren.
  • Durch aktives Handeln verbunden mit Erfahrungen bezüglich der eigenen Person und der Umwelt soll ein gestärktes Selbstwertgefühl und ein reicheres Erleben ermöglicht werden.

Ziel ist die Bildung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen zu Menschen, die Verantwortung für sich und andere übernehmen, ihren Mitmenschen achtsam begegnen und lernen, eigenverantwortlich und selbständig Wissen zu erwerben

Die Carolinenschule ist Lernort, Lebensraum und Lebenshilfe…


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